PSD2 – Was ist Zwei Faktor Authentifizierung?

Die PSD2 (Payment Service Directive 2) – zu Deutsch zweite Zahlungsdiensterichtlinie wurde von der Europäischen Union 2015 beschlossen und trat am 14. September 2019 in Kraft. In diesem kurzen Artikel möchten wir Ihnen kurz die Zwei Faktor Authentifizierung erklären.

Die bisherigen PIN Verfahren werden nun als zu unsicher eingestuft, um damit Bankgeschäfte zu tätigen. Schon der Login zum Online Banking fällt darunter. Es wird nun die sogenannte Zwei Faktor Authentifizierung vorausgesetzt. Das bedeutet für Sie, dass Sie beim Anmelden zwei verschiedene Sicherheitsmerkmale verifizieren müssen, um sich anzumelden. Es gibt derzeit drei Sicherheitsmerkmale, welche sich per Computer überprüfen lassen können. Diese sind Wissen, Biometrie und Besitz. Als Wissen kann zum Beispiel ein Kennwort oder PIN gelten. Neue Smartphones und Laptops besitzen Fingerabdruck Sensoren oder Gesichtserkennung und können zur Überprüfung von biometrischen Merkmalen herangezogen werden. Als Besitz können Sie eine Bankkarte in einem Lesegerät nachweisen. Zwei von diesen drei Möglichkeiten müssen Sie also nun beim Login erfüllen, um die Zwei Faktor Authentifizierung vollständig durchführen zu können.

Wir empfehlen die Kombination aus Wissen und Biometrie, da Sie falls vorhanden die bequemste Variante darstellt. Lassen Sie sich bitte trotzdem nicht dazu verleiten ein einfacheres Passwort zu benutzen. Schließlich ist die stärkste Authentifizierung immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Die Banken haben schlechte Vorbereitungen getroffen und Ihre Kunden nur unzureichend auf die Änderungen vorbereitet. Sollten Sie Probleme beim Login haben kommen Sie gerne auf uns zu.

Windows 7 Support endet bald

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der Support von Windows 7 im Januar 2020 endet. Das im Juli 2009 erschienene Betriebssystem wird nicht mehr mit Updates versorgt und gesellt sich zu Windows XP und Windows Vista.

Was bedeutet das Windows 7 Support Ende für mich?

Updates sind essentiell für die Sicherheit Ihres Systems. Ohne Sie können neu gefundene Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden. Ihr Online Banking ist damit nicht mehr ausreichend geschützt. Sie werden feststellen, dass einige Banken den Zugriff von unsicheren Systemen gar nicht erst zulassen. Außerdem werden die Internetseiten nicht mehr für Ihr System getestet. Die Folgen können von einfachen Darstellungsfehlen bis hin zu falschem Verhalten führen.

Was ändert sich beim Umstieg auf Windows 10?

Keine Sorge! Sie müssen nicht von Null anfangen. Die Programme, die Sie benutzen, bleiben dieselben. Auch im Internet sieht alles so aus wie vorher. Was sich geändert hat ist zum Beispiel das Startmenü, welches nun zusätzlich auch sogenannte Kacheln hat. Microsoft Edge hat außerdem die Nachfolge des Internet Explorer angetreten. Wir empfehlen jedoch einen alternativen Browser, wie zum Beispiel Mozilla Firefox oder Google Chrome. Neu sind zudem noch das Action Center, welches zum Beispiel Benachrichtigungen anzeigt, sowie einige Schnelleinstellungen bietet.

Des Weiteren hat sich Microsoft für ein halbjähriges Upgrade Modell entschieden. Das bedeutet, dass im Frühling und im Herbst automatisch größere Systemupgrades vollzogen werden. Laut Microsoft wird es keinen „Nachfolger“ von Windows 10 mehr geben, sondern lediglich diese halbjährigen Upgrades. Diese haben dann eine Kombination aus dem jeweiligen Monat und Jahr in welchem es erschienen ist. Aktuell ist also die Version Windows 10 1903 und bald soll Windows 10 1910 folgen.

Was soll ich jetzt tun?

Zunächst sollten sie sich um Ihre Daten kümmern. Eine Datensicherung gehört zum A und O eines jeden Computers. Im Idealfall sind Ihre Daten auf zwei verschiedenen Systemen und an zwei unterschiedlichen Orten vorhanden. So verringert sich die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass Sie Ihre Daten verlieren können. Schließlich kann jedes technische Gerät von heute auf morgen ausfallen. Sei es, weil eine Festplatte herunterfällt oder der Motor versagt.

Wir empfehlen zum Beispiel eine externe Festplatte, auf der Sie die Daten sichern können. Sie können darauf weitaus mehr Daten speichern als auf einem USB-Stick. Bitte prüfen Sie, ob Ihre Sicherung auch funktioniert und Sie keine Daten vergessen haben. Alternativ können Sie auch eine sichere Cloud Lösung benutzen und von Überall auf Ihre Daten zugreifen. Wir empfehlen Ihnen zum Beispiel die Molecular Cloud der Firma Bitrays.

Außerdem muss der PC die Systemanforderungen von Windows 10 erfüllen. Leider gibt es keinen generellen Leitfaden, welcher festlegt, ob Ihr Laptop vollständig mit Windows 10 funktioniert. Die Hersteller drücken sich gerne darum für Geräte, welche älter als 2 Jahre sind, noch Treiber Updates zu entwickeln. Daher kann es sein, dass Ihr Touchpad oder die Grafikkarte nicht mehr funktioniert. Sie können uns gerne um Rat fragen. Wir sagen Ihnen, ob Ihr Gerät die Systemanforderungen erfüllt und weiterhin fehlerfrei funktionieren wird.

Wenn Sie Ihre Daten gesichert haben, können Sie entspannt das Upgrade auf Windows 10 durchführen. Prüfen Sie am besten vorher noch, ob auch alle Programme Windows 10 kompatibel sind. So ist zum Beispiel Microsoft Office 2010 nicht mehr vollständig mit Windows 10 kompatibel.

Sollten Sie sich nicht zutrauen das Upgrade selbst durchzuführen, dann schauen Sie bei uns vorbei. Wir beraten Sie gerne. Sei es, ob Sie eine Beratung zur Datensicherung brauchen oder ob wir das komplette Upgrade für Sie vornehmen sollen.